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Düsseldorf ABC - A, wie Altbier

Bild: Thorsten Donig

Lange bevor Craft Beer und Microbreweries ein weltweiter Trend wurden,  haben Düsseldorfer Braumeister das Bier mit dem bitteren, herb-würzigen Aroma erfunden. Serviert wird das Altbier in besonders formschönen Gläsern. In vielen Brauhäusern werden den Gästen auch die Brauanlagen gezeigt. In den Straßen duftet es tagsüber häufig nach den Zutaten.

Unser Geheimtipp: Der Köbes ist in Düsseldorf besonders servicestark. Sobald euer Glas leer ist, bekommt ihr ein neues Altbier serviert. Solltet ihr mal keinen Durst mehr haben, dann Bierdeckel auf’s Glas. Dies ist das Zeichen dafür, dass ihr eine Pause einlegen wollt.

Altstadt | 40213 Düsseldorf


Düsseldorf ABC - B, wie Burgplatz

Bild: Torsten Wilhelm

Der Burgplatz liegt direkt am Rheinufer. Ein sehr weitläufiger Freiraum mit direkter Anbindung an die Altstadt. Schon alleine deswegen ist er ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Touristen. Mit der großen Freitreppe lädt er zum gemeinsamen Verweilen und Genießen ein. Durch den Schlossturm ist der Burgplatz auch ein beliebtes Fotomotiv der Landeshauptstadt.

Unser Geheimtipp: Der Livestream vom Burgplatz. Gerade zu Karneval ist hier sehr viel zu sehen.

Burgplatz | 40213 Düsseldorf


Düsseldorf ABC - C, wie Carlsplatz

Bild: Dirk Rauschenberger

Der Carlsplatz ist der älteste noch betriebene Marktplatz in Düsseldorf. Die gläserne Überdachung macht es auch an regnerischen Tagen möglich gelassen und trockenen Fußes über den Markt zu schlendern.

An mehr als 60 Ständen findet man alles, was das Herz begehrt. Sei es exotisches Obst oder regionales Gemüse, fang­frischer Fisch sowie Fleisch und Geflügel aus (regionaler) Experten­hand, ofen­frisches Brot und Back­waren, Käse oder ausgefallene Delika­tessen, Süßwaren und Kaffee­spezialitäten, aber auch eine prächtige Auswahl an Blumen und Pflanzen.

Unser Geheimtipp: Wer den Markt selbst nicht besuchen kann, der kann “CARL”, den Lieferdienst des Carlsplatzes, nutzen.

Carlsplatz | 40213 Düsseldorf


Bild: Dasch75 – Sportfotos

Die Düsseldorfer Eislauf-Gemeinschaft (DEG) ist ein Traditionsverein. 1935 gegründet und achtmaliger Meister der höchsten deutschen Eishockeyliga.

Nachdem an der Brehmstraße die größten Erfolge der Vereinsgeschichte gefeiert wurden, zog man 2006 in den Dome. Auch als “geilster Tabellenletzter aller Zeiten” in der DEL sorgte die DEG für Aufsehen.

Mittlerweile ist das Team wieder konkurrenzfähig und misch regelmäßig in den Playoffs mit. Mal schauen, wann wir in Düsseldorf die neunte Meisterschaft feiern können.

Unser Geheimtipp: Im Foyer kann man Fotos machen lassen, die in den Drittelpausen auf dem Videowürfel gezeigt werden. Auch Düssi, das Maskottchen der DEG, erfüllt den kleinen Fans geduldig alle Fotowünsche.

Geschäftsstelle | Brehmstraße 27a | 40239 Düsseldorf

Dome | DEG Platz 1 / Theodorstraße 281 | 40472 Düsseldorf


Düsseldorf ABC - E, wie Ehrenhof

Bild: 0211.chris

Der Ehrenhof ist ein expressionistisches Gebäude- und Gartenensemble. Es umschließt heute als Museum einen Innenhof.

Hier lebt die Kunst und durch die Nähe zum Rhein kann man hier gut und gerne einen Tag verbringen. Je nachdem, wie intensiv man die Erlebnisse wahrnehmen möchte.

Vom Museum Kunstpalast, welches die nördliche Einfassung bildet, zum NRW-Forum und zur Tonhalle.

Unser Geheimtipp: Besucht auf jeden Fall das Rheingärtchen. Der Hauptzugang zur Gartenanlage befindet sich am Joseph-Beuys-Ufer.

Ehrenhof | 40479 Düsseldorf


Düsseldorf ABC - F, wie Fortuna

Bild: André Scheidt

Die Fortuna aus Flingern, ein echter Traditionsverein. 1895 gegründet feierte die Fortuna schon früh den ersten Titel – 1931 den westdeutschen Meistertitel, aber wer will das schon so genau wissen? 1933 wurden die Flingeraner deutscher Meister. Im Finale besiegte man Schalke 04 und das auch noch in Köln. Bis heute der größte Erfolg der Vereinsgeschichte.

Zwischenzeitlich fast in der Versenkung verschwunden stiegt die Fortuna wie Phönix aus der Asche und schaffte es wieder in den Profibereich.

Bis heute ist die Fortuna die große Liebe der Düsseldorfer. Die Hoffnung, irgendwann einmal die Meisterschale der ersten Liga am Rathausbalkon zu präsentieren stirbt niemals.

Unser Geheimtipp: Kommt früh ins Stadion, genießt die Atmosphäre und die Pregame-Show. So lässt sich die DNA der Fortuna und Ihren Fans aufsaugen.

Toni-Turek-Haus | Flinger Broich 87 | 40235 Düsseldorf

Geschäftsstelle | Arena Straße 1 | 40474 Düsseldorf


Düsseldorf ABC - G, wie Gehry-Bauten

Bild: Christine

Die Gehry-Bauten (Neuer Zollhof) im Medienhafen wurden von 1996-1999 erbaut. Namensgeber ist der Architekt Frank Owen Gehry. Sie gliedern sich in drei individuell gestaltete Einzelgebäude, die sowohl jedes für sich als auch als Ensemble skulpturalen Charakter besitzen. Alle drei Bauten sind asymmetrisch angelegt. Die Grundrisse zeigen unregelmäßige eigene Formen.

Längst gehören die Gehry-Bauten zu den “Signature-Buildings” der Landeshauptstadt und haben einen Wiedererkennungswert, der weit über die Stadtgrenzen hinaus geht.

Unser Geheimtipp: In New York (8 Spruce Street) befindet sich ein Wolkenkratzer, der stark an ein Gebäude aus dem Medienhafen erinnert. Kein Wunder, auch hier war Frank Owen Gehry der Architekt.

Neuer Zollhof 3 | 40221 Düsseldorf


Düsseldorf ABC - H, wie Heinrich Heine

Bild: Heine Haus – Literaturhaus Düsseldorf

Heinrich Heine (geb. am 13. Dezember 1797 in Düsseldorf) war ein Dichter, der seine Kindheit und Jugend in Düsseldorf verbrachte. Sein Geburtshaus steht noch heute auf der Bolkerstraße 53, in dem nun eine Buchhandlung ansässig ist. Es gehört seit 1990 der Öffentlichkeit und wird für literarische Veranstaltungen zum Andenken an den Dichter genutzt. Heine gehört zu den wenigen Dichtern, die auch international eine Bedeutung erreicht haben.

In der ganzen Stadt merkt man, dass Heine eine bedeutende Person war. Die Heinrich-Heine-Allee ist beispielsweise das Drehkreuz in der Altstadt oder das Heinrich-Heine-Institut auf der Bilker Straße. Die Universität ist ebenfalls nach ihm benannt.

Unser Geheimtipp: Auf der Bilker Straße / Ecke Südstraße gibt es ein Gebäude, welches ein berühmtes Zitat von Heinrich Heine auf der Fassade stehen hat.

Heine Haus | Bolkerstraße 53 | 40213 Düsseldorf


Düsseldorf ABC - I, wie Immermannstraße

Bild: Steffi

In Düsseldorf ist die größte japanische Community Deutschlands zuhause. Die Immermannstraße ist auch als Little Tokyo bekannt und beheimatet die besten japanischen Restaurant und Izakayas (japanische Kneipen).

Hier trifft Sushi auf Nudelsuppe, Sake auf Altbier. Dies macht die Straße zu einem der belebtesten Orte in ganz Düsseldorf.

Unser Geheimtipp: Gerade am Japantag ist die Immermannstraße ein beliebter Treffpunkt aller Cosplayer, Anime- und Manga-Fans.

Immermannstraße | 40210 Düsseldorf


Düsseldorf ABC - J, wie Japantag

Bild: Düsseldorf Tourismus GmbH

Der Japan-Tag ist das Event, welches jedes Jahr über 600.000 Menschen nach Düsseldorf treibt. Er macht die Rheinuferpromenade zum Schauplatz einer feiernder Freundschaft zwischen Japan und Deutschland.

Neben den kulturellen Angeboten lockt das Event auch immer wieder Manga-Fans und Cosplayer in die Landeshauptstadt. Es liegt immer ein Hauch von Karneval in der Luft, wenn die Menschen mit ihren farbenfrohen Kostümen durch die Stadt ziehen.

Zum Abschluss des Japan-Tags findet eines der größten Feuerwerke in Düsseldorf statt. Auch hier treibt es tausende Menschen an das Rheinufer, um diesem Spektakel beizuwohnen.

Unser Geheimtipp: Meldet euch rechtzeitig für das kulturelle Angebot an, denn die Plätze sind heiß begehrt. Ihr könnt hier beispielsweise einen Kimono anziehen oder euch in die japanische Kampfkunst entführen lassen.

Rheinuferpromenade | 40213 Düsseldorf


Düsseldorf ABC - K, wie Königsallee

Bild: Alexander Gründel

Die Königsallee, kurz Kö, ist das Aushängeschild für die High Society in Düsseldorf – die Prachtstraße, auch international berühmt. Die Haute Couture weiß die Anreihung der großen Modellabels sehr zu schätzen. Von Jean Paul Gaultier über Cartier, von Escada bis Jimmy Choo, von Gucci bis Prada. Der Boulevard für jeden, bei dem das Geld etwas lockerer sitzt.

Der Kö-Graben trennt die beiden Straßenseite der Königsallee und ist eines der beliebtesten Fotomotive der Stadt. Im Winter findet sich am Ende der Kö – am Corneliusplatz – eine Eisbahn wieder: Die DEG-Winterwelt. Es hat ein bisschen was von New York und der Eisbahn am Rockefeller Center, die Kö versprüht zudem einen Hauch von Paris.

Unser Geheimtipp: Früher hieß die Königsallee Kastanienallee, sogar noch bis Mitte des 19. Jahrhunderts. Wie ein Pferdeapfel und König Friedrich Wilhelm IV von Preußen den Namen änderten erfahrt ihr auf der Seite der Königsallee.

Königsallee | 40212 Düsseldorf


Düsseldorf ABC - L, wie Lambertuskirche

Bild: Canva

Sankt Lambertus ist wohl das älteste Bauwerk und ein Wahrzeichen der Düsseldorfer Altstadt. Sie gehört zur Düsseldorfer Skyline, wie der Schlossturm oder der Rheinturm.

Der schiefe Turm ist bis heute eine Besonderheit, die zu vielen Mythen und Geschichten führt. So glauben einige, dass es ein Teufelswerk war und dieser in einem Wutanfall versuchte die Kirche herauszureißen und sie dabei verdrehte. Im Volksglauben heißt es bis heute, dass die Spitze begradigt wird, wenn eine Jungfrau in der Basilika heiratet.

Die Wahrheit dürfte weitaus simpler sein: So geht man davon aus, dass nach einem Brand des Kirchturms im Jahr 1815, die Kirchturmspitze mit feuchtem, frischen Holz wieder aufgebaut wurde. Diese verzog sich dann beim Trocknen. Dass wir Düsseldorfer unseren schiefen Turm aber lieb gewonnen haben zeigt, dass dieser nach vielen Beschädigungen aus dem Zweiten Weltkrieg, wieder schief aufgebaut wurde. Dieses Mal mit voller Absicht.

Unser Geheimtipp: Die Geschichte des Brandes aus 1815 ist besonders lesenswert. Wie ein einfacher Schlosser, trotz Streit mit der Gemeinde, St. Lambertus rettete erfahrt auf den bekannten Suchmaschinen. Schaut nach „Josef Wimmer Düsseldorf“.

Sankt Lambertus | Stiftsplatz 7 | 40213 Düsseldorf


Düsseldorf ABC - M, wie Medienhafen

Bild: SK Photography

Der Medienhafen ist ein Muss für Architekturfreunde und Fotografen. Er beinhaltet u.a. die Gehry-Bauten und einen der Fotohotspots der Stadt. Lange Zeit war der Medienhafen auch die Heimat von Rosalies Flossis.

Lange Zeit wurde der Medienhafen als Stadtteil nicht wahrgenommen, weil dort hauptsächlich die Industrie, wie die Medien- oder Werbebranche, ansässig war. Mittlerweile ist er aber auch Heimat eines Multiplex-Kinos, vielen Bars und Restaurants und eines Hotels, in dem auch regelmäßig die Fußballvereine oder -nationalmannschaften einchecken. Auch der Fernsehturm grenzt an diesen Stadtteil.

Unser Geheimtipp: Im Medienhafen beginnt unsere kostenlose Geheimtipp-Tour. Eine kleine Stadtführung, die sowohl an den Sehenswürdigkeiten vorbei führt, als auch einige Geheimnisse der Stadt verrät.

Medienhafen | Am Handelshafen | 40221 Düsseldorf


Düsseldorf ABC - N, wie Nordpark

Bild: Aquazoo Düsseldorf

Der Nordpark ist eine der schönsten und größten Grünanlagen in Düsseldorf. Mit seinen 36,6 ha lädt er zum spazieren und verweilen ein. Am Eingang des Parks befindet sich ein großes Wasserbecken, welches zur warmen Jahreszeit regelmäßig sein Wasserspiel zeigt. Das Becken ist 170m lang und sprüht quer mit Fontänen aus 160 Düsen.

Das Gebäude des Aquazoos wurde 1987 im Parkgelände erbaut und lädt nach der Wiedereröffnung die jungen und alten Entdecker ein. Hier befinden sich unter anderem Pinguine, Schlagen und viele Meeresbewohner. Aber auch die heimische Flora und Fauna kommt nicht zu kurz.

Unser Geheimtipp: Wenn du im Nordpark bist, dann solltest du den Japanischen Garten auf keinen Fall verpassen. Dieser befindet sich in der nordwestlichen Ecke des Nordparks und entführt dich direkt nach Fernost. Und das Beste: Der Eintritt ist kostenlos.

Nordpark | Kaiserswerther Str. 365 | 40474 Düsseldorf


Düsseldorf ABC - O, wie Oberkasseler Brücke

Bild: wildhippiecom

Die Oberkasseler Brücke war die erste Brücke zwischen dem rechtsseitigen Düsseldorf und dem Oberkasseler Ufer. Heute fährt neben vielen Autos auch die Rheinbahn über diese Brücke.

Besonders beliebt ist diese Brücke für den atemberaubenden Ausblick auf die Altstadt und auch selbst ist sie ein Fotomagnet. Insgesamt führen 614,72m über den Rhein.

Unser Geheimtipp: Besonders zur Rheinkirmes macht ein Spaziergang Spaß. Zum einen sind die Bahnen sowieso meist überfüllt und zum anderen hat man einen wunderbaren Blick auf das nächtliche Lichtspektakel.

Oberkasseler Brücke | 40479 Düsseldorf


Düsseldorf ABC - P, wie Pegeluhr

Bild: Michael Bähr

Geht man an der Rheinuferpromenade entlang, dann entdeckt man die historische Pegeluhr ziemlich schnell. Ein auffälliger und hübscher kleiner Turm, der für viele einen markanten Treffpunkt darstellt. Im Turm ist eine Uhr integriert, die Uhrzeit kann man dort allerdings nicht ablesen.

Außen ist die Pegeluhr historisch, aber im Inneren mit der modernsten Technik ausgestattet. Den Rheinpegel überträgt sie live ins Internet.

Unser Geheimtipp: Den aktuellen Rheinpegel könnt ihr auf der Seite der Elektronischen Wasserstraßen-Informationsservice namens Elwis (www.elwis.de) – ein Angebot der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) zentimetergenau ablesen.

Pegeluhr | 40213 Düsseldorf


Düsseldorf ABC - Q, wie Quadenhof

Bild: Stadtarchiv Düsseldorf

Die hinter einer barocken Hofanlage gelegene ehemalige Wasserburg am Gerricusplatz in Gerresheim wurde 1427-1436 von Godert von Broichhausen errichtet. Der Hof wurde nach der Familie Quad von Raede benannt, die ihn 1458 per Heirat erhielt.

Der rechteckige, dreigeschossige Bau, der beidseitig durch sich anlehnende Fachwerkbauten flankiert wird, gehört zu den ältesten profanen Backsteinbauten im Düsseldorfer Raum, die erhalten wurden.

Unser Geheimtipp: Heute kann man im Quadenhof übernachten. Er beheimatet ein Appartement mit zwei Schlafzimmern.

Quadenhof | Gerricusplatz 23 | 40625 Düsseldorf


Düsseldorf ABC - R, wie Retematäng

Bild: philtravels3734

Die Ratinger Straße in der Altstadt gehört zu den bekanntesten Straßen Düsseldorfs. Auf ihr befinden sich traditionsreiche Gaststätten, wie Ohme Jupp, Einhorn, Füchschen oder der Ratingen Hof.

Zusammen mit der Bolkerstraße und der Kurze Straße bildet die Ratingen Straße den Mittelpunkt der Längsten Theke der Welt. Besonders in den Sommernächten findet sich der Düsseldorfer hier gern ein und trinkt das ein oder andere Altbier.

Unser Geheimtipp: Angeblich kommt der Name Retematäng aus der Zeit Napoleons. Demnach sei dieser bei seinem frühmorgendlichen Einzug nach Düsseldorf überrascht gewesen, auf der Ratinger Straße über 20 offene Gastwirtschaften vorgefunden zu haben und habe „Rue du Matin“ (Straße des Morgens) ausgerufen. Die des Französischen nicht mächtigen Düsseldorfer hätten „Retematäng“ verstanden.

Ratinger Straße | 40213 Düsseldorf


Düsseldorf ABC - S, wie Schlossturm

Bild: _fotowin

“Wo der alte Schlossturm steht, da sind wir zu Haus.” heißt es schon in unserem berühmten Altbierlied. Am Burgplatz ist der Schlossturm heute ein beliebter Treffpunkt. Gemeinsam mit dem Riesenrad bildet er gerade in der dunklen Jahreszeit immer wieder ein beliebtes Fotomotiv.

Und kennt ihr schon die Geschichte der Frau im weißen Kleid aus dem Schlossturm?
Jakobe von Baden heiratete Johann Wilhelm, den Jungherzog. Jakobe war ein wenig depressiv, weil sie keine Kinder bekommen konnte und zudem regierte inoffiziell der Stadtrat, da Johann Wilhelm und sein Vater, der Herzog, durch geistige Defizite das Land nicht regieren konnten.
Marschall Waldenburg spann Intrigen über Intrigen und setzte seine eigenen Interessen durch. Dieses missfiel der Herzogin und sie versuchte ihre eigene politische Meinung durchzusetzen. 1592 starb der Vater von Johann Wilhelm und dessen jüngste Tochter Sybille stritt sich oft mit Ihrer Schwägerin. Sie verbündete sich mit Waldenburg, welche bald Jakobe im Schlossturm gefangen hielt.
Jakobe war aber eine Kämpferin und ließ Beweise für die falschen Anklagepunkte herbeitragen. Der Erfolg und die Freilassung standen kurz bevor. Wäre da nicht die Nacht am 3. September 1597 gewesen, in der die Herzogin Jakobe tot in ihrem Zimmer im Schlossturm aufgefunden wurde. Die offizielle Todesursache sollte ein Schlaganfall sein.
Die Beerdigung fand in der Kreuzherrenkirche zu Düsseldorf statt. Augenzeugen berichteten von Würgemalen am Hals der Herzogin, sodass die Bevölkerung den vermeintlichen Schlaganfall nicht glaubte. Es kam das Gerücht auf, dass Marschall Waldenburg ein Mörder sei und sie umbrachte.
Seit dieser Zeit sieht man oftmals um Mitternacht den Geist der Jakobe von Baden, in ihrem weißem Kleid im oberen Schlossturm vorbeischweben. Oftmals sieht man noch heute die blutverschmierte Jakobe als Geist wehleidig am Fenster sitzen.
Und auch Henkel nutzte diese Geschichte zu Werbezwecken. So findet man heute noch am Burgplatz die Persiluhr – und diese zeigt eine Frau in weißem Kleid. Zufall? Entscheidet selbst.

Unser Geheimtipp: Seit 1984 ist hier das älteste Binnenschifffahrtsmuseum Deutschlands untergebracht. Es zeigt Exponate zur Schiffbaugeschichte, zu Handel und Reisen auf dem Fluss und zur Ökologie des Rheins. Und aus dem Café gibt es bei einer Tasse Kaffee die beste Aussicht auf den Fluss und die dort verkehrenden Rheinschiffe.

Schlossturm | Burgplatz 30 | 40213 Düsseldorf


Düsseldorf ABC - T, wie Tonhalle

Bild: Bilal Afrane

Heute ist die Tonhalle ein Konzerthaus, welches sich am Rheinufer befindet. Klassische Konzerte, aber auch Comedyevents finden hier regelmäßig statt. Die große Terrasse lädt in den Sommermonaten zu Open-Air-Events ein.

Sie wurde 1925 erbaut, hat eine Höhe von 31 Metern und bildet das optische Highlight im Ehrenhof. Mit ihren 1854 Plätzen gibt es im großen Saal viel Platz für diverse Veranstaltungen.

Unser Geheimtipp: Früher war die Tonhalle ein Planetarium. Und auch heute gibt es noch viele Merkmale, die darauf schließen lassen. Sind euch die Statuen, rund um die Tonhalle, aufgefallen? Es handelt sich um Mars, Jupiter, Venus und Saturn. Und auch die Spitze der Kuppel deutet noch darauf hin. Hier sitzt ein vergoldeter Stern und blickt über die Stadt.

Tonhalle | Ehrenhof 1 | 40479 Düsseldorf


Düsseldorf ABC - U, wie Unterbacher See

Bild: ___cornichon___

Der Unterbacher See ist bei den Düsseldorfern besonders beliebt. Gerade an warmen Sommertagen ist das Strandbad gut besucht. Man kann hier Tretboote leihen oder eine Bootstour buchen. Auch für die Strandfreunde ist bestens gesorgt.

Unser Geheimtipp: Für Kinder gibt es hier eine ganz tolle Attraktion. Der MBC-Düsseldorf hat an der Südseite des Unterbacher Sees eine liebevoll gestaltete Zugstrecke, die man für einen kleinen Preis schon erkunden darf. Kindergeburtstage können hier auch gefeiert werden. Mehr dazu in den Geheimtipps für Kinder.

Unterbacher See | 40627 Düsseldorf


Bild: lisa_diamond

Der Volksgarten ist mit seinen 70 Hektar einer der größten Parks in Düsseldorf und definitiv der älteste. Er gehört zum Südpark, der neben dem Volksgarten noch die Teile “Vor dem Deich” und “In den Gärten” gehören.

Unser Geheimtipp: Das Zeitfeld entstand 1987 im Rahmen der Bundesgartenschau und ist für Einheimische und Touristen ein beliebter Ort, auf jeden Fall bekommt man hier die Uhrzeit sehr präsent angezeigt.

Volksgarten | Emmastraße | 40227 Düsseldorf


Düsseldorf ABC - W, wie Schneider Wibbel

Bild: anton_merklinger

Der Schneider Wibbel ist eine der bekanntesten Figuren in Düsseldorf und doch kennen ihn nicht alle Einheimischen. Vor allem die Geschichte des Schneiders ist nicht.

Ursprünglich stammt die Geschichte aus Berlin zur Zeit des Königs Friedrich Wilhelm IV. Ein Bäckermeister war nach einer Messerstecherei zu einer mehrwöchigen Gefängnisstrafe verurteilt worden. Er überredete seinen Gesellen, die Strafe abzusitzen. Dieser starb im Gefängnis, so dass nun der Meister als tot galt. Als dies bekannt wurde, erfuhr auch der König davon und begnadigte den Bäcker.

Müller-Schlösser schrieb die Geschichte ein wenig um. Der Ort der Handlung war nun seine Heimatstadt Düsseldorf und aus dem Bäcker machte einen Schneider. Inspiriert war er dabei vermutlich von der Figur des Schneiders Kilian aus dem Werk Das Buch Le Grand von Heinrich Heine. Das Vergehen, für das sich der Schneider Anton Wibbel zu verantworten hat, ist nun die Beleidigung des Kaisers Napoleon. Die Haftstrafe tritt sein Geselle an und dieser stirbt in Haft. Als Schneider Wibbel vom Fenster aus seiner eigenen Beerdigung zuschaut, fällt der Satz:

Nä, watt bin ich für ‘ne schöne Leich.

Unser Geheimtipp: Im Durchgang zur Flinger Straße steht eine Figur des Schneider Wibbels. Und diese hat ganz abgenutzte Knie. Auch das Geheimnis ist schnell gelüftet. Der Legende nach soll es Glück bringen seine Knie anzufassen.

Schneider-Wibbel-Gasse 9 | 40213 Düsseldorf


Bild: Klaus von Jackelmann

X, wie Radschläger…bitte was? Richtig gelesen. Und das hat einen ganz einfachen Grund: Der Radschläger sieht aus, wie ein X.

Und der Radschläger ist für die Düsseldorfer etwas ganz Besonderes. Er ist das Wahrzeichen der Stadt, denn das Radschlagen gilt als eine der Traditionen in Düsseldorf. Viele Souvenirs sind mit ihm geschmückt und noch heute finden Turniere statt. Zudem sind in der ganzen Stadt mehrere Skulpturen des Radschlägers verteilt. Mal ganz bunt, mal in edlem Gold.

Unser Geheimtipp: An der Unteren Werft gibt es Markierungen, die für das Radschlägerturnier in Düsseldorf sind. Mehr erfahrt ihr unter unserer Kategorie: Schon gewusst?


Düsseldorf ABC - Y, wie Yachthafen

Bild: Geheimtipp Düsseldorf

Das Y steht für unsere Yachthäfen. Richtig gehört, es gibt nicht nur einen Yachthafen. Im Medienhafen gibt es den wohl bekanntesten Yachthafen, Marina Düsseldorf. Aber auch der Yachthafen des DYC an der Theodor-Heuss-Brücke ist nicht zu verachten. Hier gibt es schöne Liegeplätze direkt am Rhein. Genauso im Paradieshafen in Lörick gibt es Plätze in bester Lage. Und das waren noch nicht alle, denn es gibt entlang des Rheins noch weitere Plätze zum Ankern.

Unser Geheimtipp: Am Besten könnt ihr alle Yachthäfen mit einer Rheintour erkunden. Zu Wasser, zu Fuß oder mit dem Rad bietet das Naherholungsgebiet Rhein für jeden die ideale Möglichkeit die Häfen zu besichtigen und entdecken.


Düsseldorf ABC - Z, wie Zoopark

Bild: Landeshauptstadt Düsseldorf

Der Zoopark ist die grüne Lunge der Stadt. Bis 1943 gab es dort einen Tierpark, der durch Bombenangriffe zerstört wurde. Auch der Pfingststurm Ela entwurzelte viele Bäume und lies den Park in Trümmern liegen. Der Wiederaufbau lässt den Park aber wieder blühen und die Besucher genießen dies wieder in vollen Zügen.

Unser Geheimtipp: Noch heute gibt es im Zoopark viele Tiere, die man bestaunen kann, auch wenn es den Tierpark nicht mehr gibt. Und für die Kinder gibt es auch Spielplätze (unter anderem auch ein Wasserspielplatz). Der perfekte Ort für einen Ausflug mit Freunden oder der Familie.

Zoopark | Brehmplatz | 40239 Düsseldorf